- Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 29.05.2011
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Das Berufsbild
Was finden Sie hier?
Sie finden hier einen kleinen Rückblick auf den rasanten Werdegang dieses mittlerweile (2011) bereits 13 Jahre alten Ausbildungsberufes, gefolgt von einer Kurzdarstellung des Berufsbildes in seiner heutigen Position neben anderen dualen Ausbildungsberufen der Medienbranche.
Wie alles begann …
1998 — Mediengestalter 1.0 | Der neue Beruf »Mediengestalter für Digital- und Printmedien« wird vorgestellt. Unter dieser Bezeichnung zunächst in vier Fachrichtungen angelegt, umfasste er bis 2007 alle ehemaligen Berufe der »Druckvorstufe« sowie einige Berufsbilder angrenzender Branchenbereiche.
2002 — Update auf »Version 1.2« | Bereits nach vier Jahren wurde eine veränderte Verordnung zum Berufsbild erlassen. Hierin wurden Anpassungen und Erweiterungen für die einzelnen Fachrichtungen vorgenommen und Änderungen im Rahmenplan und in der Prüfungsstruktur festgeschrieben. »Notwendiges Update nach Produkteinführung«, so würde man das im Bereich Software-Entwicklung wohl nennen.
2007 — »Version 2.0« | Da nur der Wandel beständig ist und sich Technologien und Branchen auch in den Folgejahren stark gewandelt haben, wurde nach nur 9 Jahren ein zweites Mal eine neue Verordnung geschaffen. Diese wurde im Jahr 2007 fertig gestellt und gilt für alle Ausbildungsverträge ab dem Ausbildungsjahr 2007/2008.
Alles Wichtige zur Neuordnung des Berufes von 2007 finden sie in einer Broschüre
(siehe auch den Hinweis in der Mittelspalte oben).
Der Beruf heisst nun »Mediengestalter Digital und Print«.
Stand der Dinge 2011
Die Situation heute | Das Berufsbild »Mediengestalter Digital und Print« erstreckt sich über mehrere Großbranchen (Druck, Medien, Werbung, IT) und ist für verschiedenste Ausbildungssituationen in ganz unterscheidlichen Betriebsarten gültig (Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Druckvorstufe, Druckereien, Verlagshäuser, Werbe- und Multimedia-Agenturen, etc.).
Für die betriebliche Ausbildung aller Fachrichtungen gilt nur ein gemeinsamer Ausbildungsrahmenplan, aus dem die Betriebe sich entsprechend Ihrem Tätigkeitsbereich Module auswählen und diese zu einem Ausbildungsgang zusammenstellen müssen.
Zur differenzierten Anpassung an die vielfältigen möglichen Ausbildungssituationen können Betriebe/Auszubildende deshalb aus drei verschiedenen Fachrichtungen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten auswählen. Dies sind: »Beratung und Planung«, »Konzeption und Visualisierung« und »Gestaltung und Technik«. Die überwiegende Zahl der Auszubildenden wählt die letztgenannte Fachrichtung, da die meisten Betriebsarten inhaltlich dieser Fachrichtung zugeordnet werden können. Die ersten beiden sind da schon spezieller und stehen auch eher in Konkurrenz zu anderen existierenden Berufsbildern (siehe Abschnitt »Angrenzende Berufe« weiter unten).
Neu | Mit dem Ausbildungsbeginn 2011 wird das Berufsfeld des Mediengestalters um das Ausbildungsprofil des Mediengestalter/-in Flexografie ergänzt.
Der betriebliche Rahmenplan wurde an die spezifischen Realitäten der in Frage kommenden Betriebe angepasst.
Für den berufsschulischen Teil der Ausbildung gilt — leider ohne jegliche Anpassung — der Rahmenplan des Mediengestalters Digital und Print …
Durch die verschiedenen betrieblichen Profile und die Teilung in drei Fachrichtungen wird die Ausbildung zwar einerseits individuell an die betrieblichen Gegebenheiten angepasst, sie hat dadurch aber auch gleichzeitig weniger »gemeinsame Nenner«. Diese Situation führt bei Ausbildern und Auszubildenden oft zu Unsicherheiten darüber, was eigentlich gelehrt und gelernt werden soll in dieser Ausbildung. Denn die spezifischen Workflows der Betriebe erstrecken sich in der Regel nur über einen kleinen Teil der umfangreichen Inhalte, die im betrieblichen Rahmenplan festgelegt sind. Siehe hierzu auch die Themenseite Betriebliche Ausbildung in Handlungsfeldern.
Aber auch die Beruflichen Schulen stehen zunehmend vor einem Problem: Denn trotz der immensen Breite des Berufsbildes müssen sie unterrichtliche Inhalte immer stärker exemplarisch auswählen, weil in der zur Verfügung stehenden Zeit bei Weitem nicht mehr Alles allumfassend gelehrt/gelernt werden kann. Siehe hierzu auch die Themenseite Lernen in Lernfeldern.
Angrenzende Berufe
Schnittstellen | In den vergangenen Jahren wurden viele mediennahe Berufe »neu geordnet« bzw. neu geschaffen. Sie stellen somit Schnittstellen zum Beruf »Mediengestalter Digital und Print« dar, mit denen er — je nach Fachrichtung — einige inhaltliche Überschneidungen hat.
- Zu diesen »Nachbarberufen« zählen u. a.
- → Mediengestalter/-in Bild und Ton

- → Medienkaufmann/-kauffrau Digital und Print

- → Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien

- → Medientechnologe

- Wenn Sie also noch nicht sicher sind, ob der »Mediengestalter Digital und Print« das Richtige für Sie ist, schauen Sie sich doch auch diese Berufsbilder einmal an …
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