→ Ausbildung → Das Berufsbild

Das Berufsbild

Was finden Sie hier?

Bild Klebenotiz mit Fragezeichen Sie finden hier einen kleinen Rückblick auf den rasanten Werdegang dieses mittlerweile (2011) bereits 13 Jahre alten Ausbildungsberufes, gefolgt von einer Kurzdarstellung des Berufsbildes in seiner heutigen Position neben anderen dualen Ausbildungsberufen der Medienbranche.

Wie alles begann …

Bild Startknopf

1998 — Mediengestalter 1.0 | Der neue Beruf »Mediengestalter für Digital- und Printmedien« wird vorgestellt. Unter dieser Bezeichnung zunächst in vier Fachrichtungen angelegt, umfasste er bis 2007 alle ehemaligen Berufe der »Druckvorstufe« sowie einige Berufsbilder angrenzender Branchenbereiche.

2002 — Update auf »Version 1.2« | Bereits nach vier Jahren wurde eine veränderte Verordnung zum Berufsbild erlassen. Hierin wurden Anpassungen und Erweiterungen für die einzelnen Fachrichtungen vorgenommen und Änderungen im Rahmenplan und in der Prüfungsstruktur festgeschrieben. »Notwendiges Update nach Produkteinführung«, so würde man das im Bereich Software-Entwicklung wohl nennen.

2007 — »Version 2.0« | Da nur der Wandel beständig ist und sich Technologien und Branchen auch in den Folgejahren stark gewandelt haben, wurde nach nur 9 Jahren ein zweites Mal eine neue Verordnung geschaffen. Diese wurde im Jahr 2007 fertig gestellt und gilt für alle Ausbildungsverträge ab dem Ausbildungsjahr 2007/2008.

Alles Wichtige zur Neuordnung des Berufes von 2007 finden sie in einer Broschüre Bild Externer Link (siehe auch den Hinweis in der Mittelspalte oben). Der Beruf heisst nun »Mediengestalter Digital und Print«.

Stand der Dinge 2011

Bild Abstrakte Kreise

Die Situation heute | Das Berufsbild »Mediengestalter Digital und Print« erstreckt sich über mehrere Großbranchen (Druck, Medien, Werbung, IT) und ist für verschiedenste Ausbildungssituationen in ganz unterscheidlichen Betriebsarten gültig (Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Druckvorstufe, Druckereien, Verlagshäuser, Werbe- und Multimedia-Agenturen, etc.).

Für die betriebliche Ausbildung aller Fachrichtungen gilt nur ein gemeinsamer Ausbildungsrahmenplan, aus dem die Betriebe sich entsprechend Ihrem Tätigkeitsbereich Module auswählen und diese zu einem Ausbildungsgang zusammenstellen müssen.

Zur differenzierten Anpassung an die vielfältigen möglichen Ausbildungssituationen können Betriebe/Auszubildende deshalb aus drei verschiedenen Fachrichtungen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten auswählen. Dies sind: »Beratung und Planung«, »Konzeption und Visualisierung« und »Gestaltung und Technik«. Die überwiegende Zahl der Auszubildenden wählt die letztgenannte Fachrichtung, da die meisten Betriebsarten inhaltlich dieser Fachrichtung zugeordnet werden können. Die ersten beiden sind da schon spezieller und stehen auch eher in Konkurrenz zu anderen existierenden Berufsbildern (siehe Abschnitt »Angrenzende Berufe« weiter unten).

Bild Cover Broschüre Mediengestalter/-in Flexografie Neu | Mit dem Ausbildungsbeginn 2011 wird das Berufsfeld des Mediengestalters um das Ausbildungsprofil des Mediengestalter/-in Flexografie ergänzt. Der betriebliche Rahmenplan wurde an die spezifischen Realitäten der in Frage kommenden Betriebe angepasst. Für den berufsschulischen Teil der Ausbildung gilt — leider ohne jegliche Anpassung — der Rahmenplan des Mediengestalters Digital und Print …

Durch die verschiedenen betrieblichen Profile und die Teilung in drei Fachrichtungen wird die Ausbildung zwar einerseits individuell an die betrieblichen Gegebenheiten angepasst, sie hat dadurch aber auch gleichzeitig weniger »gemeinsame Nenner«. Diese Situation führt bei Ausbildern und Auszubildenden oft zu Unsicherheiten darüber, was eigentlich gelehrt und gelernt werden soll in dieser Ausbildung. Denn die spezifischen Workflows der Betriebe erstrecken sich in der Regel nur über einen kleinen Teil der umfangreichen Inhalte, die im betrieblichen Rahmenplan festgelegt sind. Siehe hierzu auch die Themenseite Betriebliche Ausbildung in Handlungsfeldern.

Aber auch die Beruflichen Schulen stehen zunehmend vor einem Problem: Denn trotz der immensen Breite des Berufsbildes müssen sie unterrichtliche Inhalte immer stärker exemplarisch auswählen, weil in der zur Verfügung stehenden Zeit bei Weitem nicht mehr Alles allumfassend gelehrt/gelernt werden kann. Siehe hierzu auch die Themenseite Lernen in Lernfeldern.

Angrenzende Berufe

Bild AV-Kabel

Schnittstellen | In den vergangenen Jahren wurden viele mediennahe Berufe »neu geordnet« bzw. neu geschaffen. Sie stellen somit Schnittstellen zum Beruf »Mediengestalter Digital und Print« dar, mit denen er — je nach Fachrichtung — einige inhaltliche Überschneidungen hat.

Suche bei lepen.de

Offizielle Informationen

Broschüre zum Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print

Seit 2007 ist die Ausbildung zum »Medien-gestalter Digital und Print« neu geregelt. Der ZFA hat dazu eine Broschüre herausgegeben, die alles Wichtige zum neuen Beruf enthält.
→ Broschüre beim ZFA ladenBildzeichen Externer Link → Broschüre hier laden

Wichtige Ansprechpartner

→ Die Industrie- und Handelskammern (IHK)Bildzeichen Externer Link
Ihre Vertragspartner für die Ausbildung

→ Der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA)Bildzeichen Externer Link
Betreut bundesweit die Ausbildungsberufe in Druck und Medienberufe und erstellt die Prüfungen.

→ Berufliche Medienschule Hamburg-EilbektalBildzeichen Externer Link
Schulischer Partner der Berufsausbildung in Hamburg.

 ↑ nach oben

 ↑ nach oben

 ↑ nach oben

 ↑ nach oben

Weitere Medienberufe

Informationen des BIBB
Broschüre zum Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print Auf der Website des Bundes-instituts für Berufliche Bildung (BIBB) finden Sie Informationen aus erster Hand zu den folgenden Medienberufen:
→ Mediengestalter/-in
Bild und Ton Bild Externer Link

→ Medienkaufmann/-frau
Digital und Print Bild Externer Link

→ Kaufmann/-frau
für audiovisuelle Medien Bild Externer Link

→ Medientechnologe Druck Bild Externer Link

Kontakt

Impressum